Willkommen beim Komorebi Karate Do Jülich e.V. In unserem Dojo trainieren wir überwiegend die Katas der Stilrichtung Shotokan. Gleichzeitig sind wir offen für Impulse aus anderen Karatestilen. Daher nehmen wir auch schon mal Techniken und Katas anderer Stilrichtungen in unser Training auf.
Wir verstehen Karate-Do in seinem ursprünglichen Sinn als Kampfkunst und legen unseren Schwerpunkt nicht auf den Wettkampfsport. Anfänger und Fortgeschrittene trainieren gemeinsam drei- bis viermal pro Woche. Die aktuellen Trainingszeiten findest Du weiter unten auf dieser Seite.
Neben dem regulären Training besuchen wir regelmäßig regionale und überregionale Lehrgänge, um unseren Horizont zu erweitern und gemeinsam zu lernen.
Wenn Du Dich für Kampfkunst, Kampfsport oder auch Yoga ( http://www.juelich-yoga.de ) interessierst, laden wir Dich herzlich zu einigen unverbindlichen Probetrainings ein. Frag per kurzer eMail an:
Unsere Dojo-Regeln, die vielen Karateka bekannt vorkommen dürften:
Dojo Regeln
Karate beginnt mit Respekt (Rei).
Das beginnt mit dem Betreten der Sporthalle, in der wir Karate trainieren, dem Dojo.
Im Dojo herrschen Ordnung, Disziplin und Höflichkeit. Alle Besucher des Dojos, Gäste und Schüler, verhalten sich nach diesen Regeln.
Wir begrüßen uns - wie in Japan üblich - mit einer Verbeugung. Wir verbeugen uns,
beim Betreten und Verlassen des Dojos,
gegenüber dem Lehrer, wenn er die Übungsfläche betritt,
zu Beginn und am Ende jeder Partnerübung oder Kata,
zu Beginn und am Ende des Unterrichts entscheidet der Meister, ob sich alle Schüler in einer Linie oder im Kreis aufstellen. Dann verbeugen wir uns (Rei), knien uns hin, meditieren (Mokzu), grüßen im Knien, erheben uns und grüßen erneut.
Trainiert wird barfuß, ohne Schmuck, Kettchen, Uhren oder Armbänder. Fuß- und Fingernägel sollten kurz sein.
Höhere Grade werden respektiert. Ihre Ratschläge dankend akzeptiert.
Die Anweisungen des Lehrers werden sofort und ohne Widerspruch befolgt. Es ist respektlos, dem Lehrer nicht zuzuhören, ihn zu unterbrechen, trotzig oder widerspenstig zu sein, einfach untereinander zu quatschen oder Quatsch zu machen. Ein weiterer Besuch des Dojos kann so unmöglich werden.
Trotzdem sind die Schüler zueinander freundlich und höflich. Niemand darf einen anderen kränken oder mutlos machen.
Niemand will im Training verletzt werden. Niemand will nach dem Training traurig sein. Deshalb nehmen wir uns vor, niemanden zu verletzen, auch wenn wir einen Kampfsport ausüben.
Kommt ein Schüler zu spät, dann wärmt er/sie sich selbständig auf und wartet auf ein Zeichen des Lehrers. Erst dann wird zum Lehrer gegrüßt und am Training teilgenommen.
Muss ein Schüler die Übungen unterbrechen, dann setzt er/sie sich an den Rand und beobachtet trotzdem aufmerksam den Unterricht (und daddelt nicht etwa am Handy).
Während des Trainings darf nicht ohne Erlaubnis fotografiert oder gefilmt werden.
Besucher sind im Dojo willkommen, wenn sie sich ruhig verhalten. Ein Dojo ist ein Ort für körperliche und geistige Übungen.
Ein typisches Training:
Unsere Dojo-Regeln mögen auf den ersten Blick streng wirken. Tatsächlich wäre übermäßige Strenge dem Karate jedoch eher abträglich. Deshalb geht es in unserem Training trotz aller Konzentration locker und humorvoll zu. Ein Karateka sollte nicht verkrampfen, denn Entspannung ist ein wesentlicher geistiger und mechanischer Bestandteil der Karate-Techniken und eine wichtige Voraussetzung für effiziente Bewegung.
Der Ablauf eines Trainings ähnelt dem in den meisten anderen Dojos, wird jedoch nicht starr vorgegeben. Je nach Trainingsschwerpunkt können einzelne Inhalte mehr oder weniger Raum einnehmen.
Aufwärmen
Kihon (Grundtechniken)
Kumite (Partnerübungen)
Kata (festgelegte Bewegungsformen bzw. „Kampf gegen imaginäre Gegner“)
Gelegentlich blicken wir auch über den Tellerrand des Shotokan hinaus. Dann beschäftigen wir uns beispielsweise mit Selbstverteidigung, erkunden Techniken anderer Karatestile oder lernen eine für uns neue und faszinierende Kata beispielsweise aus dem Goju-Ryu oder Shito-Ryu kennen.
Mitunter trainieren wir auch mit dem Stock und übertragen die Bewegungsprinzipien der Kata auf den Umgang mit Waffen.
Unser Schwerpunkt ist und bleibt jedoch das traditionelle Shotokan-Karate, wie es von Funakoshi, Nakayama und Kawashima geprägt und gelehrt wurde.